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<rss version="2.0"> <channel><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum</link><title>Foren</title><description>RSS - Feed</description><item><title>Brauen zu Demonstrationszwecken - Kiekeberg</title><pubDate>Sun, 26 Jun 2011 22:37:03 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Brauen zu Demonstrationszwecken ist dem f&#xFC;r den Ort des Geschehens zust&#xE4;ndigen Hauptzollamt im Voraus anzuzeigen. F&#xFC;r die f&#xFC;r dies Ereignis zu entrichtende Biersteuer gilt nicht die f&#xFC;r Haus- und Hobbybrauer geltende Freigrenze von 200l, sie ist separat zu berechnen und zu entrichten.
Im Rahmen der von mir durchgef&#xFC;hrten "Herstellungen von Bier zu Demonstartionszwecken" wurden nie mehr als 20l W&#xFC;rze hergestellt.
Bis vor kurzem enthielt der nach Anmeldung zugesandte Bescheid den Zusatz "Sofern die von Ihnen vorgesehene Menge an Bier lt. Schreiben vom XX.XX.XXXX &#xFC;berschritten wird und die Biersteuer mehr als 5&#x20AC; betr&#xE4;gt, geben Sie bitte nach der Herstellung eine formlose Steuerkl&#xE4;rung ab &#xFC;ber die Menge und den Stammw&#xFC;rzegehalt des erzeugten Bieres (Steuersatz 0,4407 EURO je hl und Grad Plato)."
Das ist seit letztem Jahr anders, wie mir ein Mitarbeiter eines Hauptzollamtes auf Nachfrage mitteilte, seien sie angehalten, auch Kleinstbetr&#xE4;ge einzuziehen. &#xDC;ber die H&#xF6;he der zu entrichtenden Biersteuer herrscht keine Einigkeit, das Hauptzollamt, das den o. g.Satz definiert hat, forderte im letzten Jahr "0,787 EURO je hl und Grad Plato", ein anderes "Steuersatz: 0,4407 &#x20AC; je hl und * Plato". Zudem findet sich im Bescheid der Satz "Ich weise darauf hin, dass die Bierherstellung zu Demonstrationszwecken kein Steuerbefreiungstatbestand ist."
In diesem Jahr lautete der Passus:
"Ich bitte, nach Abschluss der Veranstaltung (=Herstellung) eine Biersteuererkl&#xE4;rung &#xFC;ber die Menge des erzeugten Bieres abzugeben und die Steuer sofort zu entrichten.
In der Anlage habe ich eine Steueranmeldung beigef&#xFC;gt. Auf der Seite 2 des Vordruckes ist in der Spalte 1 der Stammw&#xFC;rzegehalt einzutragen. Der Steuersatz in der Spalte 2 betr&#xE4;gt z.Zt. 0,4407. In der Spalte 3 wird der Steuerbetrag je hl (Spalte 1 x Spalte 2) vermerkt. In der Spalte 4 wird die hergestellte Menge in hl eingetragen und in der Spalte 5 der sich ergebende Betrag (Spalte 3 x Spalte 4)."
Im konkreten Fall sieht die Rechnung so aus:
Stammw&#xFC;rzegehalt: 14&#xB0; Plato
Steuerbetrag je hl: 14 x 0,4407 EURO = 6,1698 EURO
Menge in hl (20l): 0,2
6,1698 EURO x 0,2 = 1,23 EURO!
Und daf&#xFC;r melde ich die Bierherstellung zu Demonstrationszwecken an, ein Mitarbeiter des Hauptzollamtes wird von unseren b&#xFC;rokratieabbauenden Politikern gezwungen, einen Bescheid zu erlassen und zu &#xFC;berwachen, ob die Biersteuererkl&#xE4;rung rechtzeitig und richtig abgegeben und der Betrag korrekt &#xFC;berwiesen wurde.
Jeder Politiker, dem ich das erz&#xE4;hle, fasst sich an den Kopf. Ge&#xE4;ndert hat daran keiner unser Volksvertreter etwas. Es wird fortgefahren, unser aller Geld zum Fenster rauszuwerfen. Schlimmer noch, anstatt B&#xFC;rokratie abzubauen, lassen sie den Amtsschimmel noch lauter wiehern.
Und sie sollten, das l&#xE4;ge nahe, nicht auf die Mitarbeiter der Hauptzoll&#xE4;mter zeigen. Diese handeln in dem ihnen von der Politik vorgegebenen Rahmen. W&#xFC;rden sie anders handeln, beg&#xE4;ngen sie ein Dienstvergehen.
Und dann wundern sich Volksvertreter aller Parteien &#xFC;ber "Wutb&#xFC;rger"?
Nun, denn, zapfen wir uns ein Selbstgebrautes und

Sinister
Ps.: Das &#xFC;bersandte Formular gibt deutlich Auskunft dar&#xFC;ber, was man vom B&#xFC;rger h&#xE4;lt, die "Bierherstellung zu Demonstrationszwecken" ist nicht vorgesehen, daf&#xFC;r jede Menge unrechtm&#xE4;&#xDF;ger Tatbest&#xE4;nde wie
"Unrechtm&#xE4;&#xDF;ige Entnahme aus einem Steuerlager" oder
"Nichteinhaltung des Verfahrens nach &#xA7; 20 Abs. 4 BierStG".
&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/25</link></item><item><title>2011: Kehlheim</title><pubDate>Sat, 11 Jun 2011 13:27:24 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Drei Brauereien, wie sie unterschiedlicher nicht sein k&#xF6;nnen, und ein interessantes touristisches Rahmenprogramm warteten auf uns, als wir uns vom 13. bis zum 15. Mai 2011 auf unserer nunmehr achten &#x201E;klassischen&#x201C; Tour-de-Bier trafen &#x2013; heuer in Kelheim.
Treffpunkt war zun&#xE4;chst am Freitagmittag am Braugasthof Frischeisen in einem etwas au&#xDF;erhalb gelegenen Stadtteil Kelheims &#x2013; und hier war gleichzeitig auch unser Basislager f&#xFC;r die Tour. Die Zimmer waren rasch bezogen, und auch die Wiedersehensfreude war gro&#xDF;, als wir so manches bekannte Gesicht aus den letzten Jahren erblickten. Aber ein bisschen entt&#xE4;uscht waren wir schon, dass der Gasthof Frischeisen ausgerechnet heute Ruhetag hatte &#x2013; und diesen auch konsequent umsetzte. Weder gab es am Mittag eine kleine St&#xE4;rkung (gerne ja auch in fl&#xFC;ssiger Form), noch am sp&#xE4;ten Abend einen Absacker.
Wir lie&#xDF;en uns die Laune nicht vermiesen, sondern starteten mit einer Flotte von vier Taxis und einem Kleinbus in die Innenstadt zum ber&#xFC;hmten &#x201E;Weissen Brauhaus&#x201C; der Schneider-Brauerei, direkt in der Altstadt Kelheims.
Hier wartete eine nette und fachlich auch kundige F&#xFC;hrerin auf uns, die uns bei unserem Rundgang durch die Brauerei begleitete. In einem etwa viertelst&#xFC;ndigen Film wurden wir zun&#xE4;chst mental auf die Brauereibesichtigung eingestimmt und erfuhren eine Menge &#xFC;ber die Geschichte der Brauerei. Bemerkenswert, dass mit Georg VI. Schneider nun ein Chef das Ruder &#xFC;bernommen hat, der gerne auch mal experimentiert und mittlerweile zus&#xE4;tzlich zum gewohnten Angebot der Brauerei auch ein paar exotische Bierspezialit&#xE4;ten entwickelt und auf den Markt gebracht hat. Wir waren gespannt, sollten doch genau diese Spezialit&#xE4;ten auch anschlie&#xDF;end in der Verkostung auf uns warten.
Nun ging es aber zun&#xE4;chst ins Sudhaus, das uns &#x2013; f&#xFC;r eine reine Wei&#xDF;bierbrauerei recht ungew&#xF6;hnlich &#x2013; mit gigantischen Sudkesseln und Maischebottichen beeindruckte. Den G&#xE4;rbereich mit seiner klassisch offenen G&#xE4;rung durften wir leider nicht betreten, und da das Bier aus dem G&#xE4;rbottich ohne Umweg &#xFC;ber eine Lagerung zur Endverg&#xE4;rung auf Flaschen gef&#xFC;llt wird, ging es somit direkt in die Flaschenabf&#xFC;llung. Die war heute zwar au&#xDF;er Betrieb, aber daf&#xFC;r konnte unsere F&#xFC;hrerin mit einer netten &#xDC;berraschung aufwarten: Auf einem hundert Jahre alten Flaschenf&#xFC;ller durfte sich jeder von uns eine eigene B&#xFC;gelflasche per Hand bef&#xFC;llen, verschlie&#xDF;en und etikettieren.
Anschlie&#xDF;end ging es zur Verkostung in den Biergarten, wo unter dem dichten, gr&#xFC;nen Laubdach der Nussb&#xE4;ume sorgf&#xE4;ltig aufgereihte Flaschen auf uns warteten. Von TAP 1 bis TAP 7, so nennt Georg VI. seine Produktpalette mittlerweile, waren alle Sorten dabei. Und w&#xE4;hrend die klassischen Schneider-Biere mit m&#xE4;&#xDF;igem Interesse, aber doch viel Freude getrunken wurden, sorgten die Gr&#xFC;ne Wei&#xDF;e und die Hopfenwei&#xDF;e f&#xFC;r sehr kontroverse Diskussionen unter den Tourteilnehmern. Den meisten von uns waren sie viel zu hopfenbetont, aber ein kleiner Kern Bierbegeisterter hielt sie f&#xFC;r eine Offenbarung. Die Gr&#xFC;ne Wei&#xDF;e, TAP 4 &#x201E;Mein Gr&#xFC;nes&#x201C;, wartete mit einem Aroma von frischen, gr&#xFC;nen Hopfendolden auf, wie kaum ein zweites Bier, und schon gar kein oberg&#xE4;riges Wei&#xDF;bier. Und die Hopfenwei&#xDF;e, TAP 5 &#x201E;Meine Hopfenweisse&#x201C;, kombinierte eine extreme Hopfenbittere mit den fruchtigen Aromen eines Wei&#xDF;biers und sage und schreibe 8,2% Alkohol, Ein gigantisches Bier. Aber definitiv nichts gegen den Durst, sondern eher f&#xFC;r den Genuss, f&#xFC;r den schl&#xFC;ckchenweise zu erfahrenden Kontrast mit einer herrlichen S&#xFC;&#xDF;speise, beispielsweise.
Bevor wir uns aber so richtig festsetzen und &#x2013;trinken konnten, war zun&#xE4;chst noch ein Kulturprogramm angesagt: Ein Stadtrundgang durch das historische Zentrum Kelheims. In zwei Gruppen erkundeten wir die Gassen und erfuhren in anderthalb Stunden so manche wissenswerte Kleinigkeit &#xFC;ber dieses interessante St&#xE4;dtchen.
Bei herrlichem Wetter setzten wir uns anschlie&#xDF;end wieder in den urgem&#xFC;tlichen Schneider-Biergarten, und nun konnte jeder von uns gezielt aus den Sorten TAP 1 bis TAP 7 genau das herauspicken, was ihm am besten mundete. Die typisch bayerische K&#xFC;che, die angeboten wurde, erg&#xE4;nzte das prima, und bei fr&#xF6;hlicher Blasmusik sa&#xDF;en wir unter den B&#xE4;umen, bis irgendwann die Taxiflotte gerufen wurde, uns wieder zum Gasthof zu bringen.
Der Sonnabend begann mit einer Schiffsfahrt durch den Donaudurchbruch. Die Taxiflotte brachte uns zuverl&#xE4;ssig zum Anleger, und dann glitten wir eine Dreiviertelstunde lang durch das herrliche Naturschutzgebiet, dicht an den Felsw&#xE4;nden und Donaustr&#xE4;nden entlang &#x2013; nur begleitet vom Vogelgezwitscher und dem einen oder anderen Radfahrer am Ufer.
Rasch tauchte das Kloster Weltenburg vor uns auf, und nachdem wir hier angelegt hatten, hie&#xDF; es, sich im Biergarten mit einem Fr&#xFC;hschoppen und einer Brotzeit zu st&#xE4;rken. Ein paar zuf&#xE4;llig anwesende Freizeitmusiker sorgten zu fr&#xFC;her Stunde schon f&#xFC;r eine Bombenstimmung, so dass uns die Wartezeit bis zur etwas versp&#xE4;tet arrangierten Brauereibesichtigung gar nicht so lang vorkam.
Das Sudhaus, das wir zu sehen bekamen, schien uns angesichts der Bekanntheit und der deutschlandweiten Verf&#xFC;gbarkeit von Bieren der Marke Weltenburger &#xFC;berraschend klein &#x2013; aber wir erfuhren rasch den Grund: Vom gesamten Weltenburger Produktportfolio werden nunmehr nur noch drei Marken hier vor Ort gebraut, der gro&#xDF;e Rest hingegen bei der Bischofshof-Brauerei in Regensburg.
&#xC4;hnlich &#xFC;berraschend f&#xFC;r uns auch die Tatsache, dass wir im Rahmen der Brauereibesichtigung zwar die M&#xF6;glichkeit bekamen, drei Weltenburger Biere zu verkosten, dass diese aber alle aus der Flasche ausgeschenkt wurden &#x2013; sehr ungew&#xF6;hnlich. Aber geschmeckt haben sie trotzdem, insbesondere nach dem freundlichen Hinweis unseres F&#xFC;hrers, dass wir die h&#xFC;bschen Probiergl&#xE4;ser als Souvenir behalten d&#xFC;rften.
Im Biergarten hatten wir nun noch das Gl&#xFC;ck, aus den Restbest&#xE4;nden der eigentlich ja schon l&#xE4;ngst verstrichenen Bockbierzeit den leckeren Asam-Bock genie&#xDF;en zu k&#xF6;nnen &#x2013; herrlich! Und auch unsere Damen waren begeistert, konnten sie doch gleichzeitig als Zaung&#xE4;ste eine Hochzeit in der Klosterkirche beobachten.
Die geruhsame R&#xFC;ckfahrt mit dem Schiff nach Kelheim wurde von einem heftigen Gewitter gest&#xF6;rt &#x2013; aber als ob es minutengenau geplant gewesen sei, begann der Regen erst unmittelbar nachdem wir das Schiff betreten haben, und er endete genauso pl&#xF6;tzlich und p&#xFC;nktlich unmittelbar bevor wir in Kelheim anlegten. Wir bekamen tats&#xE4;chlich keinen einzigen Tropfen ab!
In Kelheim wartete schon wieder die Taxiflotte auf uns, brachte uns zur&#xFC;ck zum Braugasthof Frischeisen, und hier bekamen wir dann das Brauhaus in allen Details gezeigt und vorgestellt.
Von au&#xDF;en macht die Brauerei Frischeisen gar nicht viel her, im Gegenteil, die alten, nicht direkt ungepflegten, aber dennoch gar nicht recht einladenden Geb&#xE4;ude erwecken den Eindruck, als ginge hier gerade eine alte Brauereigeschichte langsam zu Ende.
Die F&#xFC;hrung, die wir von Herrn Frischeisen junior bekamen, &#xFC;berzeugte uns jedoch vom Gegenteil: Vor gerade mal einem Jahr war hier eine ultramoderne 35-hl-Maischepfanne der Firma Kaspar-Schulz installiert worden, mit einem staub- und klumpenfreien Optimaisher-Einmaischsystem und optimiert f&#xFC;r ein Brauverfahren (Schokolino), bei dem kaum Verdampfungsverluste entstehen, mithin viel Energie gespart wird und die Anwohner nicht mehr von den Br&#xFC;den bel&#xE4;stigt werden. Gleichzeitig hatte die Familie Frischeisen ebenfalls eine h&#xF6;chsteffiziente Hei&#xDF;wasserbereitung installieren lassen und den alten ehrw&#xFC;rdigen L&#xE4;uterbottich &#xFC;berholt und neu verkleidet. Hinter der fast unansehnlichen Fassade also neueste Technik.
Auch der G&#xE4;rkeller machte einen guten Eindruck: Mit insgesamt drei offenen G&#xE4;rbottichen, zwei f&#xFC;r unterg&#xE4;rige, einer f&#xFC;r oberg&#xE4;rige Biere, mit Bottichk&#xFC;hlung wird hier gearbeitet, und man produziert ein durchaus umfangreiches Angebot: Helles, M&#xE4;rzen, Dunkles, Pils, helles Weizen, dunkles Weizen und saisonal ein helles Bockbier &#x2013; da ist wohl f&#xFC;r jeden Geschmack etwas dabei. Und eine Jahresproduktion von etwa 3000 hl sollte dann hoffentlich reichen, gut zu &#xFC;berleben. Im Schatten der Schneiders zwar, aber dennoch nicht ohne Stolz.
Sp&#xE4;ter am Abend trafen wir uns alle im gro&#xDF;en Saal des Gasthofes, und bei rustikal-bayerischer K&#xFC;che und Blasmusik probierten wir uns durch die Bierpalette: das Helle hatte eine auff&#xE4;llig metallische, nicht wirklich unangenehme Note; das M&#xE4;rzen war sehr weich und malzig; das Pils hatte eine etwas dumpfe Bittere, war aber durchaus trinkbar. Das Dunkle kam sehr rund und karamellig, aber absolut nicht malzig-s&#xFC;&#xDF; r&#xFC;ber, ein sehr sympathisches Bier. Der Bock war &#xFC;berraschend hell und hopfig-herb, sehr sch&#xF6;n, und das helle Wei&#xDF;bier erfreute mit einer feinen erfrischenden S&#xE4;ure und sch&#xF6;nen Fruchtaromen. Wir waren zufrieden, und mit fr&#xF6;hlichem Gesang und interessanten Gespr&#xE4;chen verging der Abend wie im Flug.
Der n&#xE4;chste Morgen bot die &#xFC;blichen, etwas zerknitterten Gesichter &#x2013; offensichtlich war es uns gestern Abend doch wieder deutlich besser gegangen, als es uns gut getan h&#xE4;tte.
W&#xE4;hrend sich ein Teil unserer Reisegruppe noch aufmachte, die Befreiungshalle zu besichtigen, blieb den von weither angereisten Tourteilnehmern nur, sich bereits wieder auf den langen R&#xFC;ckweg zu machen.
Bis n&#xE4;chstes Jahr also &#x2013; und wir sind gespannt, wo es dann hingehen wird.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/24</link></item><item><title>2010: Se&#xDF;lach</title><pubDate>Sat, 11 Jun 2011 13:23:10 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Ritterspiele.&#xA0;Burgruinen.Veteranentreffen.Was diese Begriffe aus der Vergangenheit mit einer Tour-de-Bier zu tun haben, fragen Sie sich?Das fragte sich der Chronist auch, bis er vom 7. bis 9. Mai 2010 an der mittlerweile siebten Tour-de-Bier teilgenommen hat. Und danach war alles ganz klar.
Doch gemach, beginnen wir, wie es sich geh&#xF6;rt, am Anfang, und zwar auf dem Marktplatz in Se&#xDF;lach. Hier trafen sich am 7. Mai 2010 die etwa vierzig Teilnehmer der Tour-de-Bier zu einem gef&#xFC;hrten Stadtrundgang durch das historische Zentrum der kleinen mittelalterlichen Stadt. Leider war der Chronist wegen neumodisch so benannten Starkregens und daraus entstehender Verkehrsstaus nicht rechtzeitig vor Ort, und so sieht er sich im Nachhinein gezwungen, auf Schilderungen aus zweiter Hand zur&#xFC;ckzugreifen, die besagen, dass die Stadtf&#xFC;hrung erstens au&#xDF;erordentlich interessant, zweitens sehr freundlich und fachkundig gewesen sei, dass drittens jeder &#xFC;berrascht gewesen sei, zu h&#xF6;ren, dass Se&#xDF;lach auf eine &#xFC;ber 1200j&#xE4;hrige Geschichte zur&#xFC;ckblicken kann und seit 675 Jahren Stadtrechte besitzt, und dass schlie&#xDF;lich, viertens, die schiefe Kirche Se&#xDF;lachs unbedingt in der Berichterstattung erw&#xE4;hnt geh&#xF6;re.
Was denn hiermit auch geschehen sei.
An den Stadtrundgang schloss sich der Besuch des Kommunbrauhauses an. Eine kleine, gepflegte Sudanlage mit viel historischer Technik, eine Malzm&#xFC;hle im oberen Stockwerk, ein K&#xFC;hlschiff im hinteren Bereich und separat in einer kleinen Kammer eine Art Labor, das hei&#xDF;t, ein Nebenraum f&#xFC;r die Hefezucht, aber auch als Lager f&#xFC;r allerlei Kleinger&#xE4;t und Reinigungsutensilien. Blitzeblank war es, egal wohin man auch schaute &#x2013; fast schon wirkte es, als ob extra f&#xFC;r unseren Besuch noch einmal Reinschiff gemacht worden sei.
Die hier gebrauten Biere werden in F&#xE4;ssern abgegeben oder direkt an zwei Gasth&#xF6;fe in Se&#xDF;lach zum Ausschank geliefert, und es wird berichtet, dass an den Tagen, an denen das Bier abgeholt werden kann, wegen des hohen Andrangs Teile der Altstadt abgesperrt werden m&#xFC;ssen. Ungl&#xE4;ubiges L&#xE4;cheln auf den Gesichtern der G&#xE4;ste, bis wir die Verkehrsschilder in der Ecke stehen sahen: &#x201E;Einfahrt verboten&#x201C;, mit dem Zusatz &#x201E;Frei nur f&#xFC;r Bierabholer&#x201C;. Okay, &#xFC;berzeugt!
Und in der Phantasie des Chronisten entstanden Bilder von sich endlos durch die Altstadt windenden Schlangen von Limousinen, Kombis, Pferdefuhrwerken, Treckern, Lieferwagen und Handkarren, alle nur darauf wartend, von dem edlen Nass zu zapfen.
Mit einem &#x201E;Plopp!&#x201C; zerplatzten die abstrusen Phantasien und wurden ersetzt durch ein frisch gezapftes Kommunbr&#xE4;u, das dem Chronisten in die Hand gedr&#xFC;ckt wurde. Ein tiefer Zug von dem hopfenherben Gebr&#xE4;u, und die Realit&#xE4;t kehrte zur&#xFC;ck, die da besagte, dass es nun aber h&#xF6;chste Zeit sei, das Hotelzimmer zu beziehen und sich f&#xFC;r das Abendessen zu r&#xFC;sten.
Letzteres fand statt im P&#xF6;rtner-Hof statt, im sorgf&#xE4;ltig restaurierten Stall. Das rohe, aber blitzsaubere Fachwerk und die mit edlem, wei&#xDF;em Geschirr und Leinen eingedeckten Tische ergaben einen ansprechenden Kontrast, und der Blick auf die Speisekarte erhellte die Gesichter. Leckere regionale und saisonale Gerichte zu niedrigen Preisen, hier darf man als Gast sich wohlf&#xFC;hlen &#x2013; wenn auch die Bierauswahl eher beschr&#xE4;nkt war und neben dem Freudenecker Fischerbr&#xE4;u nur Produkte gr&#xF6;&#xDF;erer und uninteressanter Brauereien verzeichnet waren. Aber das Freudenecker passte zum feinen Spargel genauso gut wie zum deftigen Wiener Kalbsschnitzel, und so machte sich denn auch rasch eine &#x201E;gefr&#xE4;&#xDF;ige Stille&#x201C; im Raume breit.
J&#xE4;h wurde diese unterbrochen, als mit einem kr&#xE4;ftigen Pochen ein Raubritter in voller R&#xFC;stung im Torbogen erschien und uns mit kr&#xE4;ftiger Stimme begr&#xFC;&#xDF;te. Spielte mir meine Phantasie erneut einen Streich, ging sie gar in diesem mittelalterlichen Ambiente mit mir durch? Nein, dieser Ritter schien durchaus real, und er begann, aus der abwechslungsreichen Geschichte des St&#xE4;dtchens zu erz&#xE4;hlen. Er nahm uns mit auf eine Reise durch die Jahrhunderte, &#xF6;lte von Zeit zu Zeit seine Stimmb&#xE4;nder mit einem gewaltigen Zug guten Bieres aus einem nicht minder gewaltigen Holzkrug und schickte sich schlie&#xDF;lich an, uns auch praktisch in die Gebr&#xE4;uche des Mittelalters einzuf&#xFC;hren: Zwei Jungfern aus unserem Kreise wurden wegen ungeb&#xFC;hrlichen Benehmens gegen&#xFC;ber dem Ritter dazu verurteilt, mit einem schweren Stein um den Hals eine Schm&#xE4;h- und Schandrunde durch den Saal zu laufen.
Als die Disziplin dergestalt wieder hergestellt war, forderte der Ritter die Mannsbilder im Saal nun auf, sich im edlen Wettstreite zu messen und einen w&#xFC;rdigen Vertreter zu finden, der zum Ritter geschlagen werden solle. Vier freiwillige Recken fanden sich, um mutig gegeneinander anzutreten. Ein m&#xE4;chtiger Krug Bier musste hinuntergest&#xFC;rzt werden, das edle Burgfr&#xE4;ulein durch T&#xFC;cher vor den Launen der Witterung gesch&#xFC;tzt werden, und schlie&#xDF;lich mussten die Recken beweisen, dass sie nicht nur trinkfest und f&#xFC;rsorglich gegen&#xFC;ber dem Burgfr&#xE4;ulein sein konnten, sondern auch in der Lage, Kraft ihrer Arme dieses im Falle eines Falles tapfer zu verteidigen. Minutenlang stemmten die Ritteramtskandidaten zum Beweis ihrer Kr&#xE4;fte den bis zum Rand mit Bier gef&#xFC;llten gewaltigen Holzkrug am ausgestreckten Arm, bis feststand, dass dem Knappen Timo von der Waterkant die Ehre geb&#xFC;hrte, zum Ritter geschlagen zu werden.
Es hub gewaltiger Jubel unter dem Volk an, und die Diskretion verbietet es dem Chronisten, die folgenden Feierlichkeiten zu Ehren des neu geschlagenen Ritters in allen Details zu beschreiben. Nur etwas sei angedeutet: Solcherlei Fleischberge und unz&#xE4;hlige Bierkr&#xFC;ge, die in den Saal getragen wurden, hatte man in Se&#xDF;lach angeblich schon lange nicht mehr gesehen.
Wenigstens nicht seit dem Vortage&#x2026;
Als der Hahn am Sonnabend, dem 8. Mai 2010, kr&#xE4;hte, sah man das mittelalterliche Se&#xDF;lach in aller Stille im Morgennebel daliegen. Erst am sp&#xE4;ten Vormittag sammelten sich die ersten Menschen vor ihren H&#xE4;usern, aber nach und nach formierten sie sich zu einem gewaltigen Zug durch die Gassen und durch das s&#xFC;dliche Stadttor. Hier wartete schon eine gro&#xDF;e, neuzeitliche Kutsche, die wie von Wunderhand von mechanischen Pferden getrieben unsere Freunde zur nahegelegenen Frankenmetropole Coburg brachte. Ehrw&#xFC;rdig die Kulisse des Stadtschlosses, und genauso ehrw&#xFC;rdig die zahlreichen mechanischen Kutschen und benzinfressenden G&#xE4;ule, die, obschon seit vielen Jahrzehnten in Diensten ihrer Kutscher und Reiter stehend, liebevoll gepflegt und auf Hochglanz poliert zu einem historischen Wagenrennen starteten. Weit &#xFC;ber sechzig dieser absonderlichen Gef&#xE4;hrte z&#xE4;hlte der Chronist und wunderte sich &#xFC;ber die gar seltsamen Namen dieser Rosse und Streitwagen: M&#xFC;nch, BMW und Benelli; Porsche, Jaguar und NSU RO 80; Kharmann Ghia und Opel Blitz; Lancia, Alfa Romeo und Ford Escort; aus allen Teilen des bekannten Erdkreises waren die Teilnehmer angereist.
Nachdem die Gespanne unter Fauchen und R&#xF6;hren in einer gro&#xDF;en Staubwolke verschwunden waren, schickten sich unsere Freunde an, das mittelalterliche Coburg zu erkunden. Es ergab sich, dass just an diesem Tage Markttag war in der Stadt, und die H&#xE4;ndler und Bauern der Region unter lautem Geschrei Schweine und Rinder, auch Teile davon, aber auch Brote und Gem&#xFC;se, Obst und Gew&#xFC;rze und allerlei andere Spezereien feilboten, und auch sorgsam zusammengestellte Schriften &#xFC;ber das Brauwesen der Region wurden angeboten. Gar manchen Heller lie&#xDF;en unsere Freunde hier in der Stadt, bevor sie wieder ihre mechanische Kutsche bestiegen, um weiterzureisen.
In ehemaliges Feindesland f&#xFC;hrte die wilde Fahrt, ins entfernte Thuringia. Reitende Boten hatte Kunde von unserer mechanischen Kutsche vorausgetragen, und so waren in Ummerstadt die Braukessel bereits gesch&#xFC;rt, zahlreiche Schweine geschlachtet und unz&#xE4;hlige Brote gebacken worden. Da rauchte die Br&#xE4;terei, und der Gerstensaft quoll aus den k&#xFC;hlen F&#xE4;ssern, als wir in die Hofeinfahrt zum Ummerstadter Kommunbrauhaus rollten. Die Gl&#xE4;ser klirrten, das Fett spritzte, und Lachen, Geschrei und Gesang f&#xFC;llten alsbald den Platz vor der Ummerst&#xE4;dter Brandwehr. Gar zu vorz&#xFC;glich schmeckte es uns, und die Gastfreundschaft der Ummerst&#xE4;dter Standeskollegen kannte keine Grenzen. Wie gerne h&#xE4;tten wir hier noch Stund&#x2018; um Stund&#x2018; der V&#xF6;llerei gefr&#xF6;nt, aber ein strenger Zeitplan mahnte uns, eine weitere mittelalterliche St&#xE4;tte zu besuchen, die Burgruine Altenstein.
Hei, wie haben die alten Ritter vom Stein hier edel gehaust &#x2013; in drei Himmelsrichtungen schweift der Blick kilometerweit &#xFC;ber H&#xFC;gel und T&#xE4;ler, W&#xE4;lder und Felder, schier uneinnehmbar schien weiland die Burg auf diesem Felse zu stehen. Und doch, unberechenbare Kr&#xE4;fte der Natur hatten dereinst die starke Burg in der Mitte gespalten und nur mehr eine Ruine hinterlassen &#x2013; eine Ruine zwar, aber gleichwohl beeindruckend. Gewaltige Quader und Rundb&#xF6;gen, Wehrt&#xFC;rme und Burggr&#xE4;ben zeugten von der Herrschaft derer von Stein &#xFC;ber die Lande, und der h&#xF6;chstgelegene Biergarten Unterfrankens am Rande der Burg bewies wieder einmal, das Macht und Lebensfreude Hand in Hand gehen.
Beeindruckt umrundeten wir die alten Gem&#xE4;uer und lie&#xDF;en uns anschlie&#xDF;end von unserer Kutsche ins Tal hinab tragen. Von oben schon hatten wir gesehen, wie verr&#xE4;terischer Rauch aufstieg, und siehe da, in Junkersdorf waren ebenfalls die Braukessel angefeuert, und ein gewaltiger Spie&#xDF; drehte ein junges Lamm &#xFC;ber dem Feuer. Die Sonne schien &#xFC;ber die blumen&#xFC;bers&#xE4;ten Wiesen, die Zicklein sprangen umher, ein kleines B&#xE4;chlein murmelte am Kommunbrauhaus entlang &#x2013; es war eine Idylle, in der uns Kurt-Maria Adler und seine Mannen willkommen hie&#xDF;en. Viel hatte sich getan, seit unserem letzten Besuch, in dem alten, kleinen Brauhaus. Eine neue Malzm&#xFC;hle war beschafft worden und eine edel gl&#xE4;nzende K&#xFC;hlschlange aus bestem Stahl, und so war es erneut interessant, sich in den R&#xE4;umen und Winkeln umzusehen. Der intensive Duft der Maische zog durch das Haus, in den Sonnenstrahlen tanzten die Staubk&#xF6;rnchen &#xFC;ber dem blitzblank polierten K&#xFC;hlschiff, das Feuer unter dem Kessel knisterte, und die Maischepumpe arbeitete &#xE4;chzend vor sich hin. Die Besucher gaben sich beeindruckt.
Und als h&#xE4;tte es noch einer Steigerung bedurft, hub ein Sackpfeifenspieler an zu spielen und pr&#xE4;sentierte uns seltsame Weisen aus fernen L&#xE4;ndern.
Aber ach, erneut mahnte uns die Uhr, die Kutsche zu besteigen und von dannen zu ziehen, wartete doch im Roten Ochsen zu Se&#xDF;lach noch ein Festbankett auf uns. Der Tag neigte sich, als wir die Sch&#xE4;nke betraten, und uns erwartete wahrlich eine fr&#xF6;hliche Feier. Erneut bogen sich die Tische unter der nahrhaften Last, auf Tellern, Sch&#xFC;sseln, Pfannen und Brettern wurde serviert, was die Region zu bieten hat, und vier fr&#xF6;hliche Spielleut&#x2018;, die &#x201E;Gschrubbdn&#x201C;, unterhielten die Gesellschaft. Fr&#xF6;hliche Kl&#xE4;nge, schmetternder Gesang und unge&#xFC;bte Koloraturen aus rauen Kehlen zogen &#xFC;ber die Tische und k&#xFC;ndeten in der ganzen Stadt vom Einzug dieser fr&#xF6;hlichen Gesellschaft. Fr&#xE4;nkisches und &#xFC;berregionales Liedgut wurde zum Besten gegeben, und erneut zwingt die Diskretion den Chronisten, die Details zu &#xFC;bergehen. Nur so viel: Es war ein rauschendes Fest, und heisere Kehlen, spannende Ranzen und dr&#xF6;hnende Sch&#xE4;del legten am n&#xE4;chsten Morgen Zeugnis ab von dem, was sich in Se&#xDF;lach zugetragen haben muss.
M&#xFC;de von der geschlagenen Schlacht am B&#xFC;fett sammelten sich die Recken und ihre Weibsleut am Sonntagmorgen auf dem Se&#xDF;lacher Marktplatz. Zwischen Rotem Ochsen und Gasthof Reinwand standen B&#xE4;nke und Tische und boten einen w&#xFC;rdigen Rahmen, langsam wieder aus dem mittelalterlichen Erleben aufzuwachen und in die Neuzeit zur&#xFC;ckzukehren. Kr&#xE4;ftiger Kaffee st&#xE4;rkte die Glieder und &#xF6;ffnete die m&#xFC;den Augen, begeistert wurden die letzten Tage Revue passieren lassen. Unausgesprochen herrschte Einigkeit, dass wir uns im n&#xE4;chsten Jahr wiedersehen werden, und schon mahnten die schlagenden Kirchenglocken die ersten, weit angereisten Teilnehmer zum Aufbruch.
Ein Hauch von Wehmut wehte &#xFC;ber den nun wieder leeren Marktplatz der historischen Gemeinde Se&#xDF;lach, aber auch Freude &#xFC;ber eine wundersch&#xF6;ne Reise und die Aussicht auf die dann achte Tour-de-Bier im Fr&#xFC;hjahr 2011. Von ganzem Herzen dankt der Chronist namens der aller Teilnehmer den Organisatoren Hans Rolf, Klaus und Jan und &#xFC;berbringt hiermit das gemeinsame Lob. Wohlgetan!&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/23</link></item><item><title>2009: Mainburg</title><pubDate>Sat, 11 Jun 2011 13:14:39 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;
Vor f&#xFC;nf Jahren hatte die erste Tour-de-Bier stattgefunden,  mit einem kleinen H&#xE4;ufchen Bierbegeisterter, und &#xFC;ber die Jahre hinweg  wurden es mehr und mehr Teilnehmer. Im Jahr 2009, als das St&#xE4;dtchen  Mainburg im Mittelpunkt unserer Aktivit&#xE4;ten stand, waren es schon an die  50 alte und neue Gesichter, die sich am 8. Mai um 14:45 Uhr im Gasthof  Seidlbr&#xE4;u f&#xFC;r ein Bierwochenende in Mainburg und Umgebung trafen.
Herr Willi Mitter von der Firma Steiner-Hopfen begr&#xFC;&#xDF;te uns in  Mainburg und nahm uns zun&#xE4;chst mit auf eine etwa anderthalbst&#xFC;ndige  Wanderung durch Wiesen, Hopfeng&#xE4;rten und W&#xE4;lder. Bei herrlichem  Sonnenschein erz&#xE4;hlte er uns &#xFC;ber die Geschichte des Hopfens in der  Region, &#xFC;ber die wechsel- und zum Teil auch leidvolle Geschichte der  Familie Steiner, die aufgrund ihrer j&#xFC;dischen Abstammung in der Zeit des  III. Reichs in die Vereinigten Staaten &#xFC;bersiedelte und dort die Firma  Hopsteiner gr&#xFC;ndete, und auch &#xFC;ber den Pfarrer Augustin Wagner, der kurz  vor Ende des Zweiten Weltkriegs auf dem Kirchturm die wei&#xDF;e Flagge  gehisst hatte. Zwar rettete er dadurch den Ort Ebrantshausen vor  unn&#xF6;tiger Zerst&#xF6;rung, aber zur Strafe wurde er im Wald von den  SS-Schergen ermordet. Zu seinem Gedenken wurde eine Kapelle errichtet,  die wir besuchten und in deren G&#xE4;stebuch wir uns auch eintrugen.
Gegen 16:45 Uhr erreichten wir der Hof der Familie Bogenrieder, einem  der Hopfenbauern, die f&#xFC;r die Firma Steiner Hopfen anbauen und liefern.  Herr Bogenrieder baute mit uns geschwind einige Biertische und &#x2013;b&#xE4;nke  inmitten des Hopfengartens auf. Im Nu war ein Lagerfeuer entfacht, und  bei zwei F&#xE4;ssern Ziegler-Br&#xE4;u konnten wir Steckerlw&#xFC;rste am Lagerfeuer  grillen und uns an frischem Bauernbrot erfreuen. Die Zeit verflog nur  so, und erst ein herannahendes Gewitter konnte uns aus dem Hopfengarten  vertreiben.
F&#xFC;r den eigentlich geplanten Besuch der Ziegler-Brauerei war es nun  schon zu sp&#xE4;t geworden, und so besichtigten wir stattdessen die Kirche  in Ebrantshausen, bevor uns Herr Bogenrieder zur&#xFC;ck nach Mainburg fuhr.
Bei Brotzeit und &#x2013; leider nur kommerziellem &#x2013; Bier aus M&#xFC;nchner  Gro&#xDF;brauereien klang dann der erste Tag im Schankraum des Seidlbr&#xE4;u aus.  Erinnerungen und Fotos der letzten Touren wurden ausgetauscht und auch  das eine oder andere Hausbr&#xE4;u fand seinen Weg in die durstigen Kehlen  der Bierliebhaber.
Der Sonnabend fr&#xFC;h begann ruhig. Erst gegen 09:45 Uhr stand der Bus vor dem Seidlbr&#xE4;u und brachte uns zun&#xE4;chst zur Firma Steiner-Hopfen.
Herr Mitter, der uns gestern schon begleitet hatte, und Herr Joachim  Gehde stellten uns die Firmenstruktur und die Produktpalette in Form  einer kurzen Pr&#xE4;sentation vor &#x2013; f&#xFC;r eine ausf&#xFC;hrliche Besichtigung des  Betriebes selbst sah unser Programm aber leider keine Zeit vor. Wir  nahmen also nur eine Nase voll Hopfenaroma mit, als wir wieder in den  Bus stiegen und zur Lampl-Br&#xE4;u in Larsbach fuhren.
Die Lampl-Brauerei ist erst vor etwa zehn Jahren entstanden und  konzentriert sich abgesehen von saisonalen Bieren im Wesentlichen auf  drei Sorten &#x2013; ein Wei&#xDF;bier, ein mildes Hopfenzupferbier und auf ein  richtig knackig gehopftes Pilsener. Die Sudanlage, so erl&#xE4;uterte uns der  Eigent&#xFC;mer, Herr Gerhard Stanglmayr, sei im Wesentlichen von ihm selber  geplant und mit viel Eigenarbeit auch in weiten Teilen selbst gebaut  worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen &#x2013; die kleine, aber schmucke  Anlage war picobello, und auch in den Nebenr&#xE4;umen &#x2013; dort, wo sonst oft  weniger Ehrgeiz auf Ordnung und Originalit&#xE4;t gelegt wird &#x2013; war alles  ordentlich und ansprechend hergerichtet. Insbesondere die  Treppengel&#xE4;nder wirkten originell, waren sie doch aus Platten eines  Plattenk&#xFC;hlers geschwei&#xDF;t.
Nach dem Rundgang nutzten wir noch die Gelegenheit, die Biere vor Ort  zu verkosten und entdeckten dabei im Garten des Herrn Stanglmayr einen  Grill, des aus einem alten 150 l Bierfass geschwei&#xDF;t war &#x2013; die  Hobbybrauer und Wochenendgriller sammelten sich in Scharen dort und  waren begeistert&#x2026;
Inzwischen war es bereits sp&#xE4;ter Vormittag, und als n&#xE4;chste Station  wartete das Mekka der Bierbrauer auf uns: Die Staatsbrauerei  Weihenstephan und die Fakult&#xE4;t f&#xFC;r Brauwesen! Der Bus brachte uns bis  fast vor den Eingang des Br&#xE4;ust&#xFC;berls, und wir lie&#xDF;en uns zun&#xE4;chst ein  ordentliches Mittagessen schmecken. Das Essen war prima, die Bierkarte  sehr umfangreich, und so konnten wir hier einige leckere Biere vom Fass  verkosten. Und zus&#xE4;tzlich aus der Flasche einen hervorragenden  Weizenbock, den Vitus.
Wir hatten das Gl&#xFC;ck, dass wir von einer aufmerksamen und  blitzschnellen jungen Dame bedient wurden (Herzlichen Dank, Barbara!),  denn in anderen Bereichen herrschte offensichtlich ein recht  unorganisiertes Treiben. Die Terrasse, obwohl noch lange nicht voll  besetzt, wurde mit der Begr&#xFC;ndung, es w&#xE4;re &#xFC;berf&#xFC;llt, geschlossen, und  eine Kellnerin erdreistete sich sogar, einen Reisebus aus Slowenien  wieder fortzuschicken &#x2013; es g&#xE4;be keine Pl&#xE4;tze mehr.
In Wirklichkeit war das Br&#xE4;ust&#xFC;berl bei weitem nicht ausgereizt &#x2013;  wohl aber die Organisation der Bedienung. Ein heilloses Durcheinander  herrschte, und wenn zum wiederholten Mal von unterschiedlichen Kellnern  am gleichen Tisch gefragt wird, ob man schon bestellt habe, zeugt das  von zwar motivierten Kellnern, aber wirklich schlechtem Management.
Nun, wir hatten ja, wie gesagt, mit Fr&#xE4;ulein Barbara Gl&#xFC;ck gehabt und wandten uns nach dem Essen der Fakult&#xE4;t f&#xFC;r Brauwesen zu.
F&#xFC;r zweieinhalb Stunden &#xF6;ffneten sich unter der Leitung von Herrn  Josef Englmann die T&#xFC;ren ins Allerheiligste. Wir konnten alle Labors,  H&#xF6;rs&#xE4;le, Lagerr&#xE4;ume und Besprechungsr&#xE4;ume besichtigten, und zu jedem  Raum, zu jedem Ger&#xE4;t, zu jeder Ausstattung konnte Herr Englmann  Geschichte und Geschichten erz&#xE4;hlen. Vielen von uns war bisher wohl gar  nicht bewusst gewesen, wie viel Wissenschaft hinter unserem  Lieblingsgetr&#xE4;nk stehen kann, wie viel Forschung betrieben wird, um die  Effizienz der Bierproduktion zu steigern, wie viel wissenschaftliche  Detektivarbeit n&#xF6;tig ist, um den Ursachen f&#xFC;r einen Geschmacksfehler auf  die Spur zu kommen, und wie viel Ehrgeiz und Geduld investiert wird, um  die Gr&#xFC;nde f&#xFC;r ganz banale Probleme herauszufinden.
Ein Beispiel, dass sich durch fast alle Erz&#xE4;hlungen zog, war das  sogenannte &#x201E;Gushing&#x201C;, also das unkontrollierte &#xDC;bersch&#xE4;umen des Bieres  kurz nach dem &#xD6;ffnen der Flasche. Vom Verbot der Quecksilberbeize auf  den Weizenfeldern &#xFC;ber bestimmte Pilzsorten und deren Wachstum im  Getreidekorn bis hin zu physikalisch-chemischen Abl&#xE4;ufen gibt es immer  noch zahlreiche Faktoren, die weiter zu erforschen sind &#x2013; und der exakte  biochemische Mechanismus, wie es zum &#x201E;Gushing&#x201C; kommt, ist immer noch  nicht klar.
Als wir gegen 17:00 Uhr wieder zum Bus mussten, hatten wir nur einmal  hinein geschnuppert in die Welt der Bier-Wissenschaft, aber die  Begeisterung von Josef Englmann hatte uns schon angesteckt. Ein  eindrucksvolles Erlebnis.
Nach so viel Theorie stand nun aber wieder die sensorische Praxis auf  dem Plan, das hei&#xDF;t, wir fuhren zur Ziegler-Brauerei in Mainburg und  machten es uns dort auf der Terrasse bei Wei&#xDF;bier, Hellem und Kellerbier  gem&#xFC;tlich. Ein eigens f&#xFC;r uns engagierter Musiker spielte auf, und  diejenigen, die von der Theorie immer noch nicht genug hatten, machten  mit Wolfgang Randeltshofer eine Brauereibesichtigung.
Durch Anbauten an den Altbau, Erweiterungen und Umbauten ist die  Brauerei zu einem wahren Labyrinth geworden. Zahlreiche R&#xE4;ume, Keller,  T&#xFC;ren, Stiegen und Treppen lie&#xDF;en uns Besucher rasch die Orientierung  verlieren. Hinter jeder &#xD6;ffnung eine neue &#xDC;berraschung. Hier noch ein  paar G&#xE4;rtanks, hier ein Plattenfilter, hier ein paar Lagertanks. Ach ja,  dort das Limonadenlager, aber da auch noch die Flaschenabf&#xFC;llung. Und  um die Ecke auch noch mal ein G&#xE4;rtank, diesmal f&#xFC;r das Oberg&#xE4;rige. Au&#xDF;er  dem Brauer selber kennt hier wohl niemand mehr alle Ecken&#x2026;
Aber es war ein sch&#xF6;nes Erlebnis, gepr&#xE4;gt von der Begeisterung Wolfgang Randeltshofers f&#xFC;r seinen Beruf.
Zur&#xFC;ck auf der Terrasse wurde nun wieder dem Gerstensaft  zugesprochen, und bei guter Laune, lustigen Spr&#xFC;chen und recht schr&#xE4;gem  Gesang verflog der Abend, bis ein Gewitter uns in die &#xFC;berdachten  Bereiche des Biergartens trieb.
Sonntag, der 10. Mai, und das Ende der Tour-de-Bier  nahte schon wieder. Die ersten mussten sich nach dem Fr&#xFC;hst&#xFC;ck schon  verabschieden, aber ein Teil der Gruppe konnte den Vormittag noch f&#xFC;r  einen Stadtbummel durch das nette Zentrum Mainburgs nutzen. Insbesondere  der Mainburger Eisenmarkt, der heute bei strahlendem Sonnenschein  stattfand, bot noch die M&#xF6;glichkeit f&#xFC;r Kurzweil und &#x2013; falls f&#xFC;r den  einen oder anderen in den Tagen vorher immer noch nicht ausreichend&#x2026; &#x2013;  f&#xFC;r kulinarische Erlebnisse unterschiedlichster Art.
Und selbstverst&#xE4;ndlich kam die Bierkunde selbst am letzten Tag nicht  zu kurz, beherbergt doch die ehemalige Mainburger Knabenschule  inzwischen das &#x201E;Hopfen- und Heimatmuseum&#x201C; der Stadt Mainburg &#x2013; ein  interessanter Programmpunkt des Sonntagvormittages.
Mit einer kurzen erneuten Einkehr beim Zieglerbr&#xE4;u, w&#xE4;hrend der die  Organisatoren die Gelegenheit nutzten, Wolfgang Randeltshofer f&#xFC;r seine  Unterst&#xFC;tzung zu danken, ging dann die diesj&#xE4;hrige Tour-de-Bier  endg&#xFC;ltig zu Ende &#x2013; definitiv aber in dem Bewusstsein, dass es auch im  n&#xE4;chsten Jahr eine Neuauflage geben wird.
&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/22</link></item><item><title>2008: Amberg</title><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 23:06:58 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Tour-de-Bier &#x2013; die F&#xFC;nfte
Am 16. Mai 2008 gegen Mittag trafen sich &#xFC;ber vierzig Bier-Enthusiasten und Hausbrauer zur mittlerweile f&#xFC;nften Tour-de-Bier &#x2013; dieses Jahr f&#xFC;r zweieinhalb Tage in Amberg in der Oberpfalz.
Herrliches, sonniges Wetter begr&#xFC;&#xDF;te uns zun&#xE4;chst in Sulzbach-Rosenberg, dem Nachbarort, auf dem Hof der dortigen M&#xE4;lzerei IREKS. In einer kurzweiligen und sehr interessanten F&#xFC;hrung zeigte uns der Betriebsleiter, Herr Karlauf, die M&#xE4;lzerei entlang des Weges der Gerstenk&#xF6;rner &#x2013; von der Annahme der Gerste &#xFC;ber die Lagersilos, die Weiche, die Keimk&#xE4;sten, die Darre bis hin zu den Lagersilos des fertigen Malzes bekamen wir alles im Detail erkl&#xE4;rt und &#x2013; mit Ausnahme der laufenden Darre, dort w&#xE4;re es etwas zu hei&#xDF; gewesen &#x2013; auch zu sehen.
Parallel dazu konnte ein Teil der Tourteilnehmer auch schon eine interessante Stadtf&#xFC;hrung durch die historische Altstadt Ambergs genie&#xDF;en, bevor wir uns dann am sp&#xE4;teren Nachmittag an der Schiffsbr&#xFC;cke alle gemeinsam zur Pl&#xE4;ttenfahrt einfanden. Auf zwei Pl&#xE4;tten &#x2013; historischen, sehr flachen Transportschiffen &#x2013; fuhren wir eine Stunde lang &#xFC;ber die Vils, genossen wundersch&#xF6;ne Natur, das herrliche Wetter und die Bordverpflegung in Form von einigen Fl&#xE4;schchen Zwicklbier und ein wenig Mineralwasser.
Den Abend verbrachten wir im Schloderer-Br&#xE4;u, einer kleinen, aber sich gut pr&#xE4;sentierenden Gasthausbrauerei. Der Inhaber, Herr Trautner, dem es an Selbstbewusstsein, aber auch an internationaler Brauer-Erfahrung wahrlich nicht mangelte, spendierte uns zwei F&#xE4;sser Bier und f&#xFC;hrte uns in kleinen Gruppen nach und nach alle durch seine Brauerei. Daneben konnten wir uns auch einen sehr interessanten Vortrag von Herrn Jakob Schmidt &#xFC;ber die Bier- und Brauereigeschichte Ambergs anh&#xF6;ren, der leider ein kleines bisschen darunter litt, dass er im Schankraum an einigen Pl&#xE4;tzen nur sehr schlecht zu verstehen war.
Trotzdem war es ein sch&#xF6;ner Abend und ein feiner Auftakt f&#xFC;r die Tour de Bier 2008.
Am Sonnabend fr&#xFC;h trafen wir uns in Amberg am Busbahnhof zur schon traditionellen Bustour durch die Region. Diesmal fuhren wir zun&#xE4;chst zur Brauerei Orth-Br&#xE4;u Zum Fuchsbeck&#xA0;in Sulzbach-Rosenberg. &#x201E;Fuchsbeck&#x201C; ist der Hofname, eine Tradition, die sich in der Oberpfalz bis heute gehalten hat. Anfang des 19. Jahrhunderts geh&#xF6;rte das Anwesen einem B&#xE4;cker mit Namen Fuchs.
Die Brauerei war Anfang des Jahres nur knapp dem Schicksal entgangen, das sonst kleine Familienbetriebe so oft ereilt. Die Inhaber waren kinderlos geblieben, konnten die Brauerei selbst nicht mehr weiterf&#xFC;hren, und Geier in Form gro&#xDF;er Brauereien standen schon bereit, den Betrieb aufzukaufen, zu fleddern und dann zu schlie&#xDF;en.
Hier war es zum Gl&#xFC;ck anders gekommen. Armin Ertel, ein Metzgermeister aus dem Ort, lie&#xDF; sich zum Brauer ausbilden und &#xFC;bernahm das &#x201E;Orth-Br&#xE4;u&#x201C; im Einvernehmen mit den alten Besitzern, die froh waren, dass die Brauerei weiter existieren konnte. Zusammen mit Freundin, Mutter und Schwester und zwei weiteren Brauern wird der Betrieb nun fortgesetzt &#x2013; und, wie wir uns vor Ort &#xFC;berzeugen konnten, mit Begeisterung, gutem Service, leckeren Spezialit&#xE4;ten (Saure Bratw&#xFC;rste, hm!) und nat&#xFC;rlich ausgezeichnetem Bier.
Die n&#xE4;chste Station unserer Bustour war das Hopfenmuseum in Illschwang. Ein alter Hopfenstadel, der nach dem Willen einiger B&#xFC;rger schon l&#xE4;ngst abgerissen geh&#xF6;rt h&#xE4;tte, war in liebevoller Kleinarbeit renoviert und zu einem kleinen Museum der &#xF6;rtlichen Hopfengeschichte umgebaut worden. Erg&#xE4;nzt durch einen winzigen, aber gepflegten Hopfengarten mit gerade mal 100 Pflanzen bot uns das Museum einen sehens- und liebenswerten Einblick in die regionale b&#xE4;uerliche Kultur, und Herr N&#xE4;gerl sen. brachte uns nicht nur das Museum mit seinen lebendigen Schilderungen nahe, sondern er kredenzte uns auch einen leckeren Hopfenschnaps, den hiesigen &#x201E;Hopfentropf&#x201C;.
Mit Illschwanger Hopfen aus eben diesem winzigen Hopfengarten w&#xFC;rzt Arno Diener das Bier seiner genauso winzigen Hausbrauerei Am Sudhang in Amberg, die wir als n&#xE4;chste Station besuchten. Als reiner Hobbybrauer hatte er begonnen, aber dann 1985 den Schritt zur kommerziellen Brauerei gemacht. Seitdem stellt er f&#xFC;r Nachbarn, Freunde und einen kleinen Kundenkreis sein Hausbier regelm&#xE4;&#xDF;ig her. Als Arno Diener uns seine Brauerei zeigte, merkten wir, dass hier nicht nur sein Herz f&#xFC;r das Bier schl&#xE4;gt, sondern die ganze Familie ebenfalls hinter der Sache steht. Welche Ehefrau l&#xE4;sst denn sonst zu, dass der Familienvater f&#xFC;r sein Hobby mal eben hier einen Mauerdurchbruch macht, mal eben dort das Haus ein wenig umbaut, um mehr Bier und mehr Flaschen lagern zu k&#xF6;nnen, im Garten und auf der Terrasse Hopfen anbaut, die Garage als Malzlager benutzt und, und, und&#x2026;
Wir wurden im Garten des Hauses mit leckerer Hausmannskost bewirtet &#x2013; Wurst, Gurken, Brot, aber auch Kaffee und Krapfen, und dazu floss das leckere Sudhang-M&#xE4;rzen in Str&#xF6;men. Frau, T&#xF6;chter und Besucher &#x2013; alle schleppten sie einen Zwei-Liter-Siphon nach dem anderen aus dem Keller.
Ein herrlicher Nachmittag, den nichts tr&#xFC;ben konnte &#x2013; nicht einmal das Gewitter, das uns ins Haus hineintrieb. So dr&#xE4;ngelten wir uns denn mit fast vierzig Personen in das Wohn- und das Esszimmer &#x2013; und unsere Gastgeber verw&#xF6;hnten uns weiter!
Der sp&#xE4;tere Abend sah uns wieder im Schloderer-Br&#xE4;u &#x2013; erneut lie&#xDF; der Gastgeber dort je ein F&#xE4;sschen Helles und Dunkles springen, und wir futterten uns flei&#xDF;ig durch die Speisekarte. Als h&#xE4;tten wir vorher am Sudhang nichts bekommen&#x2026;
Viel zu schnell war es schon wieder Sonntag, und das Ende der Tour nahte.
Um zehn Uhr morgens trafen wir uns aber zun&#xE4;chst noch zu einem Rundgang durch die mittelalterliche Geschichte der Stadt Amberg. W&#xE4;hrend uns eine nette Stadtf&#xFC;hrerin Episoden aus dem Leben des &#xF6;rtlichen Henkers erz&#xE4;hlte (und mit durchaus sp&#xFC;rbarer Liebe zum Detail grausige Einzelheiten aus dessen Berufsleben vor unserem geistigen Auge auferstehen lie&#xDF;&#x2026;), f&#xFC;hrte sie uns an die verschiedenen St&#xE4;tten seines Wohnens und Wirkens. Pl&#xF6;tzlich sprangen Schauspieler in Originalkost&#xFC;men hinter Haus- und Mauerecken hervor und spielten uns Szenen aus der damaligen Zeit vor, banden uns auch selbst mit ein, und waren genauso pl&#xF6;tzlich wieder wie vom Erdboden verschluckt.
An der n&#xE4;chsten Stelle waren sie wieder da, standen mitten unter uns, und schon bald hatten wir das Gef&#xFC;hl, tats&#xE4;chlich Jahrhunderte in der Zeit r&#xFC;ckw&#xE4;rts gereist zu sein und mitten im mittelalterlichen Amberg zu stehen.
Ein eindr&#xFC;ckliches Erlebnis, von dem wir noch lange w&#xE4;hrend des leckeren, reichhaltigen Mittagessens in der Brauerei Br&#xFC;ckm&#xFC;ller zehrten, wo wir unsere diesj&#xE4;hrige Tour langsam ausklingen lie&#xDF;en. Noch einmal verkosteten wir &#xF6;rtliche Bierspezialit&#xE4;ten im herrlichen Ambiente einer Brauerei, die das Gl&#xFC;ck hat, in historischen Mauern in einem ehemaligen Franziskanerkloster untergebracht zu sein.
Ein w&#xFC;rdiger Abschluss &#x2013; und mir bleibt an dieser Stelle als Chronist nur noch die ehrenvolle Pflicht, Hans Rolf Linke und Arno Diener im Namen aller Tourteilnehmer von ganzem Herzen zu danken f&#xFC;r die Organisation einer Reise, die mit Sicherheit einen H&#xF6;hepunkt des Bierjahres 2008 f&#xFC;r uns alle darstellte!&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/18</link></item><item><title>2007: Wei&#xDF;enburg in Bayern</title><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 22:53:23 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Wei&#xDF;enburg in Bayern war im Jahr 2007 das Ziel der Tour-de-Bier. Der Brauereigasthof Zur Kanne war Treffpunkt und Ausgangspunkt unseres schon obligatorischen  Stadtrundgangs am ersten Tag. Herrliches Sommerwetter begleitete uns  durch die alten Mauern der R&#xF6;merstadt. Schon recht durstig besichtigten  wir anschlie&#xDF;end die Brauerei &#x201E;Schneider-Br&#xE4;u&#x201C;, bevor wir uns dann &#x2013;  endlich! &#x2013; am leckeren hier gebrauten Bier laben durften. Auch eine ganz  besondere Spezialit&#xE4;t durften wir kosten &#x2013; die Original Leipziger Gose, die in Leipzig gebraut, aber auch hier in Wei&#xDF;enburg ausgeschenkt wird. Ein Biererlebnis der besonderen Art!
Am n&#xE4;chsten Morgen trafen wir uns am alten Rathaus und fuhren mit dem Bus zur Hopfenverwertungsgesellschaft in Spalt.  Das hochmoderne Lagerhaus und die Hopfeng&#xE4;rten besichtigten wir unter  fachkundiger F&#xFC;hrung und nutzten dann die Gelegenheit, in der  Hopfenstadt Spalt nicht nur die Altstadt zu besichtigen, sondern auch im  Gasthof &#x201E;Krone&#x201C; das leckere Spalter Bier zu verkosten.
Der Bus brachte uns anschlie&#xDF;end nach Ellingen zum Schloss und zum F&#xFC;rstlichen Brauhaus.  Hier zeigte uns der Braumeister, Herr Besler junior, die f&#xFC;rstliche  Brauerei und lie&#xDF; uns sein Bier verkosten, w&#xE4;hrend uns der Bus  gleichzeitig im Pendelverkehr in kleinen Gr&#xFC;ppchen zum Privathaus seines  Vaters, Herrn Besler senior, in Massenbach brachte, wo wir dessen in  liebevoller Detailarbeit gebaute und selbstverst&#xE4;ndlich voll  funktionsf&#xE4;hige Miniaturbrauerei besichtigen konnten. Ein herrliches  Erlebnis, das die Hausbrauer unter uns mit gro&#xDF;en, begeisterten Augen  neidisch erblassen lie&#xDF;.
Aber auch das Schloss Ellingen selber konnten wir besichtigen und uns so auch kulturell weiterbilden.
Und damit der Kultur nicht genug: Zur&#xFC;ck in Wei&#xDF;enburg besuchten wir im Luna-Theater in der &#x201E;Silberm&#xFC;hle&#x201C; vor den Toren der Stadt eine eigens f&#xFC;r uns  inszenierte Vorstellung von Thomas Hausner und seiner Kollegin.
Beim anschlie&#xDF;enden gem&#xFC;tlichen Beisammensein lie&#xDF;en wir uns erneut  das Schneider-Br&#xE4;u schmecken. Die ganz Harten unter uns nutzten die  kurze Pause zwischen den Programmpunkten sogar noch f&#xFC;r einen kleinen  Abstecher zur Brauerei Sigwart, um auch das dortige Bier zu verkosten.
Als Abschluss der diesj&#xE4;hrigen Tour-de-Bier fand am Sonntag vormittag  vor dem Brauereigasthof &#x201E;Zur Kanne&#x201C; noch eine kleine  Bierophilia-Tauschb&#xF6;rse statt, wo Bierdeckel, Biergl&#xE4;ser und -seidel und  andere interessante Dinge rund ums Bier getauscht oder erworben werden  konnten.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/17</link></item><item><title>2006: Miltenberg</title><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 22:41:18 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Im Jahr 2006 war Miltenberg am Main der Ausgangspunkt unserer mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Tour-de-Bier. Wir trafen uns vor dem Rathaus der Stadt Miltenberg und begannen die Tour ausnahmsweise nicht schon mit dem ersten Bier, sondern zun&#xE4;chst mit einer spannenden Stadtf&#xFC;hrung durch die malerische Altstadt Miltenbergs.&#xA0;Um so gr&#xF6;&#xDF;er waren Vorfreude und Bierdurst, als wir am sp&#xE4;ten Nachmittag die Brauerei Faust besichtigten. Kein Winkel der Brauerei wurde uns vorenthalten &#x2013; selbst die offenen G&#xE4;rbottiche durften wir anschauen und hoch oben von den Lagerbeh&#xE4;ltern den Blick auf die Stadt und den Fluss genie&#xDF;en. Anschlie&#xDF;end sa&#xDF;en wir im Br&#xE4;ust&#xFC;ble der Faust-Brauerei bei einem Brauer-B&#xFC;ffet und lie&#xDF;en den ersten Tag ausklingen.&#xA0;Der zweite Tag bot, wie immer, eine Bustour &#x2013; diesmal zun&#xE4;chst zum Schloss Erbach. Nach der Besichtigung der sehenswerten Innenr&#xE4;ume und Sammlungen ging es weiter nach Michelstadt zur Brauerei &#x201E;D&#xF6;rr&#x201C;, wo uns die Chefin pers&#xF6;nlich herzlich und liebevoll mit einer Brotzeit empfing und uns die Brauerei zeigte.&#xA0;Weiter ging es mit dem Bus durch Odenwald und Spessart bis zur versteckt im R&#xE4;uberwald gelegenen Gasthausbrauerei Hohe Wart nicht weit von Mespelbrunn. Der Konstrukteur der Brauerei pers&#xF6;nlich erkl&#xE4;rte uns sein Werk, und anschlie&#xDF;end lie&#xDF; uns der Brauer seine auf dieser Anlage produzierten K&#xF6;stlichkeiten probieren. Nat&#xFC;rlich gab es dazu auch ein leckeres Essen, das uns f&#xFC;r den Besuch des historischen Spuk- und Wasserschlosses Mespelbrunn st&#xE4;rkte.&#xA0;Zur&#xFC;ck in Miltenberg gab es im Hotel Brauerei Keller nicht nur das Abendessen, sondern auch einen h&#xF6;chst interessanten Vortrag &#xFC;ber studentisches Brauchtum und insbesondere die Regeln des Bierkonvents in schlagenden Verbindungen.&#xA0;Nach all diesen weltlichen Erlebnissen durfte auch das Geistliche nicht zu kurz kommen, und so konnten wir am Sonntag morgen auf dem &#x201E;Engelberg&#x201C; das Kloster besuchen &#x2013; die Tapfersten unter uns gingen den Kreuzweg mit mehreren hundert Stufen zu Fu&#xDF; hinauf und verdienten sich das leckere Klosterbier zum Abschluss der diesj&#xE4;hrigen Tour-de-Bier redlich.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/15</link></item><item><title>2005: Memmelsdorf</title><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 22:34:29 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;
Treffpunkt, Unterkunft und zentraler Ausgangspunkt der &#x201E;Tour de Bier&#x201C; des Jahres 2005 war der Brauerei-Gasthof Drei Kronen in Memmelsdorf bei Bamberg.
Direkt nach der Ankunft und einem kleinen Bier zur St&#xE4;rkung  besichtigten wir unter Hans-Ludwig Straubs F&#xFC;hrung die Brauerei und  machten uns anschlie&#xDF;end mit dem Linienbus auf nach Bamberg, wo wir uns  das Fr&#xE4;nkische Brauereimuseum&#xA0;  im Rahmen einer interessanten F&#xFC;hrung anschauten und anschlie&#xDF;end die  Gelegenheit nutzten, beim Handwerkermarkt auf dem Bamberger Marktplatz  nahezu alle Bamberger Biere probieren zu k&#xF6;nnen. Die Bamberger  Brauereien hatten einen Stand aufgebaut, an dem f&#xFC;r wenig Geld ihre  hervorragend gezapften Biere zu verkosten waren. Der Abend des ersten  Tages klang im &#x201E;Drei Kronen&#x201C; aus, wo wir uns ein spezielles Biermen&#xFC;  schmecken lie&#xDF;en, das durch die dazu passenden Biere abgerundet wurde.
Der Sonnabend f&#xFC;hrte uns mit einem Reisebus zun&#xE4;chst nach  Staffelstein, wo wir nicht nur das Kloster Vierzehnheiligen  besichtigten, sondern auch im Brauhaus der Brauerei Trunk (vierzehnheiligen.brauereien.bierland-oberfranken.de) direkt nebenan  einen Fr&#xFC;hschoppen zu uns nehmen konnten. Im nahe gelegenen Uetzing  besuchten wir anschlie&#xDF;end die B&#xFC;ttnerei Weis,  wo noch in guter, alter Handarbeit Holzf&#xE4;sser produziert werden, wo  aber auch nahezu jedes moderne Bierfass instand gesetzt und renoviert  werden kann. Nur ein paar H&#xE4;user weiter kocht Metzger Reichert in seinem  Wurstkessel nicht nur leckere Wurst, sondern braut dort auch ein  exzellentes Hausbier, das er in seinem Metzgerladen verkauft.
Weiter f&#xFC;hrte uns die Tour bei herrlichem Sonnenschein durch ein wundersch&#xF6;n gelegenes Tal bis zum H&#xFC;bner-Br&#xE4;u in Steinfeld, wo wir uns beim Original der Brauerei, Otto, das Bier schmecken lie&#xDF;en.
Auf der R&#xFC;ckreise nach Memmelsdorf genossen wir erneut das wunderbare  Wetter und die sch&#xF6;ne fr&#xE4;nkische Natur, bevor wir dann direkt neben den  &#x201E;Drei Kronen&#x201C; im Brauereigasthof H&#xF6;hn das &#x201E;G&#xF6;rchla-Fest&#x201C; besuchten und das leckere G&#xF6;rchla-Bier genossen.
Am n&#xE4;chsten Morgen hatte der eine oder andere, dem das &#x201E;G&#xF6;rchla-Fest&#x201C;  gar zu gut gefallen hatte, kleine Augen, was aber niemanden davon  abhielt, trotzdem mit Interesse an der Besichtigung der Brauerei des  Brauereigasthofs &#x201E;H&#xF6;hn&#x201C; teilzunehmen.
Ein letzter kleiner Schluck des vorz&#xFC;glichen Bieres rundete die &#x201E;Tour  de Bier 2005&#x201C; ab, bevor sich die Teilnehmer wieder auf den Weg in  Richtung Heimat machten.
&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/14</link></item><item><title>2004: Windischeschenbach</title><pubDate>Wed, 08 Jun 2011 22:17:45 +0200</pubDate><description>&lt;p&gt;Die erste &#x201E;Tour-de-Bier&#x201C; f&#xFC;hrte uns Ende April / Anfang Mai 2004 nach Windischeschenbach &#x2013; der Stadt des Zoigl-Biers.&#xA0;Hier in Windischeschenbach steht ein Kommunbrauhaus &#x2013; die Bewohner der Altstadt haben das Recht, in diesem Kommunbrauhaus ihr Bier zu brauen und die Bierw&#xFC;rze nach Haus zu transportieren, um sie dort zu fertigem Bier zu verg&#xE4;ren. Gleichzeitig haben sie das Recht (und wohl auch die Pflicht&#x2026;), das Bier, wenn es trinkfertig gereift ist, auszuschenken. Zu diesem Zweck wird ein Symbol, der so genannte &#x201E;Zoigl&#x201C;, vor das Haus geh&#xE4;ngt, um zu signalisieren, das hier f&#xFC;r wenig Geld ein leckeres und s&#xFC;ffiges, vollmundiges und naturtr&#xFC;bes Zoigl-Bier ausgeschenkt wird.&#xA0;Neben einer ausf&#xFC;hrlichen Besichtigung des Kommunbrauhauses lie&#xDF;en wir uns die Gelegenheit nicht entgehen, einige der verschiedenen Zoigl-Biere zu verkosten. Ebenfalls im Programm war eine Busrundfahrt durch die sch&#xF6;ne Oberpfalz mit Besuch der Privatbrauerei H&#xF6;sl in Mitterteich (www.hoeslbraeu.de) und des Klosters &#x201E;Waldsassen&#x201C;, und einige von uns nutzten auch die Gelegenheit, das tiefste Loch der Welt, die Bohrstelle des &#x201E;Kontinentalen Tiefbohrprogramms&#x201C; (KTB) zu besichtigen.&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/12</link></item><item><title>St&#xE4;dtetour-de-Bier die IV. nach Wien. </title><pubDate>Thu, 10 Feb 2011 21:26:36 +0100</pubDate><description>&lt;p&gt;Die St&#xE4;dtetour-de-Bier &#xA0;wird 2011 zum vierten und vorerst letzten Mal nach Wien f&#xFC;hren. Ostern liegt im n&#xE4;chsten Jahr sehr sp&#xE4;t, deshalb wird die St&#xE4;dtetour-de-Bier &#xA0;in der zweiten M&#xE4;rzh&#xE4;lfte stattfinden, m&#xF6;ge das Wetter uns gewogen sein.
Vom
23. bis 27. M&#xE4;rz 2011
wird sie Freunden des Bieres die Gelegenheit bieten, Wiens bierologische Spezialit&#xE4;ten zu erkunden. Da es die vorerst letzte St&#xE4;dtetour-de-Bier &#xA0;in die Donaumetropole sein wird, werden auch Highlights der bisherigen St&#xE4;dtetouren-de-Bier nach Wien auf dem Programm stehen.
Programm:
Programm:
Mittwoch: ab 17:00 Uhr Auftaktveranstaltung im Kadlez Br&#xE4;u.
Donnerstag: Besuch zwei kleiner Brauereien: 
Biermanufaktur Korneuburg und
Bierzauberei - Buch und Brauerei.

Freitag: Britta Dolenc, Dietmar Eder und ? f&#xFC;hren  durch die sich entwickelnde Bierszene Bratislavas (Pressburg). Den Tag  beenden wir wieder in einer Wiener Gasthausbrauerei. 
Samstag: Bummel durch der Welt &#xE4;ltesten Zoo, den Sch&#xF6;nbrunner Tiergarten, was macht Pandanachwuchs Fu Hu?Anschlie&#xDF;end Mittagessen in
Brandauers Schlo&#xDF;br&#xE4;u.
...

Sonntag vormittag: Fr&#xFC;hschoppen.
Weitere Informationen zum Programm werden in der zweiten Februarh&#xE4;lfte auf der Website der Tour-de-Bier zu finden sein.
Unterkunft: Es empfiehlt sich, Hotels oder Pensionen   rechtzeitig zu buchen. Empfehlenswert als Standort sind die Bezirke   rund um den Westbahnhof, das sind (Postleitzahl):
6. Bezirk Mariahilf (1060)
7. Bezirk Neubau (1070)
15. Bezirk Rudolfsheim-F&#xFC;nfhaus (1150)
16. Bezirk Ottakring (1160) und etwas weiter
8. Bezirk Josefstadt (1080)
Hotels und Pensionen k&#xF6;nnen zentral unter der Webadresse Wien, Reise , Buchen und Info gebucht werden.
Teilnahme: Die Teilnahme an der St&#xE4;dtetour-de-Bier erfolgt auf eigenes Risiko. Die Organisatoren stellen nur ein Programm  zur Verf&#xFC;gung, dem sich die TeilnehmerInnen anschliessen.
Anmeldung: &#xDC;ber ein ab Ende August auf der Website der Tour-de-Bier verff&#xFC;gbares Anmeldeformular.
Kosten: F&#xFC;r An-, Abreise, Unterkunft und Verpflegung   sorgt jeder Tourteilnehmer selbst und tr&#xE4;gt die Kosten daf&#xFC;r. Die   Kosten f&#xFC;r das Programm der St&#xE4;dtetour-de-Bier werden auf die angemeldeten Teilnehmer umgelegt. Sie werden voraussichtlich zwischen 35 und 50 Euronen/Teilnehmer liegen.
R&#xFC;ckfragen und Programmvorschl&#xE4;ge bitte per E-Mail an mich
Nu, denn bis denn und

Sinister&lt;/p&gt;</description><link>http://www.feuerhofer-kellerbraeu.de/Forum/Gehe-zu/11</link></item></channel></rss>

